Häufige Fragen


Um Ihnen E-Mails oder Telefonate zu ersparen, haben wir für Sie die häufigsten Fragen und Antworten zusammengestellt. Bleibt Ihre persönliche Frage jedoch unbeantwortet, so rufen Sie uns einfach an oder nutzen Sie hierfür bitte unser Kontaktformular - wir helfen Ihnen gerne weiter.

Welcher Unterschied besteht zwischen einer stationären und einer ambulanten Rehabilitation?

Bei einer stationären Rehabilitation wohnt der Patient für die gesamte Dauer der Behandlung in der Reha-Einrichtung. Bei der ambulanten Reha sind folgende Rehabilitationsformen zu unterscheiden: Die ambulante Reha kann zum einen inhaltlich das gleiche Programm haben, wie die stationäre Reha, aber ohne Unterkunft und Verpflegung. Der Patient verbringt die Nacht und das Wochenende zu Hause. Wie bei der stationären Reha kann er meistens nicht ganztägig arbeiten.

Was ist eine Anschlussheilbehandlung (AHB)?

Nach Operationen und schweren Erkrankungen, wie zum Beispiel einem Herzinfarkt, brauchen Sie oft besonders schnell eine Rehabilitation. Dadurch sollen die krankheitsbedingten Leistungseinschränkungen möglichst schnell und vollständig beseitigt werden. Noch während des Krankenhausaufenthaltes stellen Sie den Antrag auf eine Anschlussheilbehandlung (AHB). Ihr Stationsarzt oder der Sozialdienst im Krankenhaus unterstützen Sie dabei. Sie kommen nach der Behandlung im Krankenhaus ganz schnell in eine Spezialklinik für die medizinische Rehabilitation.

Mein Kind bekommt eine Reha. Wie kommt es zur Klinik und kann es in den Schulferien fahren?

Die Kinder fahren mit einem Betreuer in Gruppen mit der Deutschen Bahn. Die Eltern können das Kind auch selbst zur Klinik bringen; diese Kosten übernimmt der Kostenträger aber nur nach Absprache. Die Reha kann in die Schulferien gelegt werden. Das möchten jedoch viele Eltern. Die Klinik wird den Wunsch berücksichtigen, soweit Plätze frei sind.

Muss ich für die Reha Urlaub nehmen?

Nein. Nach einer gesetzlichen Regelung, die zum 1. Januar 1999 in Kraft getreten ist, darf der Arbeitgeber Ihren Jahresurlaub wegen der Reha nicht mehr kürzen.

Medizinische Rehabilitation: Muss ich zur Feststellung der persönlichen Voraussetzungen zu einer ärztlichen Untersuchung?

Vor der Bewilligung werden Sie ärztlich untersucht, es sei denn, die bereits vorliegenden medizinischen Unterlagen reichen für eine Entscheidung aus.

Wie und wann erhalte ich mein Übergangsgeld?

Übergangsgeld wird auf Ihr Konto überwiesen. Bei einer 3-Wochen-Reha nach Abschluss der Rehabilitation, bei Langzeittherapie in regelmäßigen Abständen während der Reha.

Wann und an wen muss ich die Verdienstbescheinigung für das Übergangsgeld schicken?

Die vollständig ausgefüllte Entgeltbescheinigung sollten sie 3 - 4 Tage vor Beginn der Reha-Maßnahme an den Träger der Reha schicken. Die genaue Höhe des Übergangsgeldes wird Ihnen anschließend mitgeteilt,

Bleibt das Übergangsgeld während der gesamten Zeit der Reha gleich hoch?

Das Übergangsgeld wird jährlich der allgemeinen Lohnentwicklung angepasst. Ändern sich Ihre persönlichen Verhältnisse (zum Beispiel durch Geburt eines Kindes) kann sich das Übergangsgeld ebenfalls erhöhen. Es kann auch geringer werden, wenn zum Beispiel für Ihr Kind ein Anspruch auf Kindergeld wegfällt.

Ich hatte vor drei Jahren eine Reha und weiß, dass ich eine zweite Reha erst nach Ablauf von vier Jahren erhalten kann. Kann ich auch vorher eine Reha bekommen?

Eine medizinische Rehabilitation können Sie grundsätzlich jederzeit - also auch vor Ablauf von vier Jahren - beantragen. Ob sie vor Ablauf von vier Jahren möglich ist, hängt von der zwingenden medizinischen Notwendigkeit ab.

Was muss ich noch vor der Reha erledigen?

Was Sie noch erledigen sollten:

  • Einberufungsbescheid der Klinik dem Arbeitgeber vorlegen.
  • Fällige Überweisungen für Miete, Strom, Versicherungen etc. ausführen oder Dauerauftrag für alle fälligen Zahlungen einrichten.
  • Wohnungsschlüssel, Adresse und Telefonnummer der Rehabilitationsklinik bei Verwandten oder Bekannten hinterlegen.
  • Zeitungen/Zeitschriften um- oder abbestellen.
  • Vertretung für ständige Verpflichtungen wie Treppenhausdienst oder im Winter Streudienst organisieren.
  • Haustiere in Pflege geben.
  • Nachbarn um Leerung des Briefkastens bitten.
  • Brötchen und andere ständige Lieferungen abbestellen.

Was muss ich mitbringen zur Rehabilitation?

  • der Jahreszeit entsprechende Kleidung
  • Trainings- oder Gymnastikanzug
  • Badebekleidung, am besten zweifach
  • Bade- oder Morgenmantel
  • Hallenturnschuhe (bitte keine schwarze Gummisohle)
  • Wanderschuhe
  • Badeschuhe aus Gummi oder Plastik (bitte nicht aus Frottee)
  • Körperpflegemittel (Rasierapparat nicht vergessen)
  • Reinigungsmittel für Kleidung und Schuhe
  • Wetterfeste Kleidung für Regentage

Was Sie auch noch mitbringen sollten:

  • Krankenhaus- und Befundberichte des Hausarztes
  • Röntgenbefunde der letzten drei Jahre
  • Aktuelle Röntgenbilder oder Kopien
  • Krankenversicherungsnachweis
  • Marcumarausweis (falls vorhanden)
  • Berichte über frühere Rehabilitationen
  • Sämtliche Medikamente, die Sie regelmäßig oder bei Bedarf einnehmen (mit Originalverpackung)
  • Diabetikertagebuch (falls vorhanden)
  • Blutdruckbuch (falls vorhanden)
  • Allergiepass (falls vorhanden)
  • Blutzuckermessgerät (falls vorhanden)
  • Blutdruckmessgerät (falls vorhanden)

 

BITTE DENKEN SIE DARAN:

Ärzte und Pflegepersonal sind auf ausführliche Informationen über ihre Patienten angewiesen. Je mehr unsere Mitarbeiter über Ihr ganz persönliches Krankheitsbild wissen, desto besser können sie Ihnen helfen.